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JUNGE POLIZEI fordert mehr Aufklärung junger Nutzer

Die facebook-Party am Wochenende im niederländischen Haren, zu welcher ein 16-jähriges Mädchen einlud, ist neben den Beispielen von Freiburg (Baden-Württemberg) und Landsberg (Bayern), ein weiteres Beispiel dafür wie gefährlich die Teilnahme an einem sozialen Netzwerk sein kann. Nicht nur, dass das Mädchen offenbar mit dem Umgang des sozialen Netzwerkes nicht vertraut war, sondern auch die Tatsache, dass mehrere hundert Randalierer den Fehler des Mädchens gnadenlos ausnutzten, führte zu schweren Krawallen mit Randale und Plünderungen.

Durch die Ausschreitungen in Haren ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Wer mit einem derart sozial unverträglichen Verhalten agiere, müsse hierfür die volle Verantwortung tragen, fordert der stellvertretende Bundesvorsitzende der JUNGEN POLIZEI, Michael Haug. "Doch auch Kinder und Jugendliche sollten auf die moderne Kommunikation besser vorbereitet werden um Fehler zu vermeiden. Eine Aufnahme der Thematik "Soziale Netzwerke" in den Lehrplan wäre der richtige Schritt." so Haug weiter.

Haug begrüßt den Vorstoß von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU). facebook ist in der Pflicht negative gesellschaftliche Auswirkungen nicht noch zu unterstützen, sondern aktiv entgegenzuwirken. Die Stellungnahme seitens facebook, keine Änderungen in den Optionen zur Erstellung von Veranstaltungen anzustreben, kritisiert Haug scharf. Ein Entgegenkommen seitens facebook wäre in diesem Fall jedoch sicherlich erfolgsversprechender als auf eine Regulierung durch europäische Datenschutzrichtlinien zu hoffen.