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Vom 19. bis 20. April fand im Dormero Kongresshotel in Stuttgart der Bundesjugendkongress der Deutschen Polizeigewerkschaft im dbb statt, in dessen Rahmen die Arbeit der Bundesjugendleitung der vergangenen fünf Jahre Amtszeit Revue passieren gelassen wurde sowie eine neue Bundesjugendleitung von den anwesenden Delegierten gewählt wurde.

Nachdem der scheidende Bundesjugendleiter Daniel Jungwirth altersbedingt nicht wieder kandidierte, gab es mit Astrid Schiffbäumer und Michael Haug gleich zwei Kandidaten um das Amt des Bundesjugendleiters. Mit einem deutlichen Ergebnis konnte sich dabei Michael Haug als neuer Bundesjugendleiter durchsetzen und kündigte an, den erfolgreichen Kurs des scheidenden Bundesjugendleiters Daniel Jungwirth weiterzuführen sowie mit eigenen Themenschwerpunkten Akzente im Gremium zu setzen. Als 1. Stellvertreter wurden Matthias Hoppe sowie als weitere Stellvertreter Katja Sorgen, Astrid Schiffbäumer, Vanessa Hawlitschek sowie William Bobach gewählt.

Bundesjugendleitung

Die am selben Tag stattfindende Öffentlichkeitsveranstaltung des Bundesjugendkongresses
stand unter dem Motto „Erkennen-Handeln-Verändern. Wir gestalten Zukunft.“ und zeigte in Grundsatzreden des neuen Bundesjugendleiters Michael Haug und des Bundesvorsitzenden
der DPolG, Rainer Wendt, besonders die Veränderungen der Polizei in Zeiten des internationalen Terrorismus, der Digitalisierung sowie der Schwierigkeit im Wettbewerb mit der Wirtschaft um die besten Bewerber mitzuhalten, auf. Der neue Bundesjugendleiter legte seinen Finger insbesondere in die Wunde im Bereich der Digitalisierung bei der Polizei und im öffentlichen Dienst. Angefangen von Intelligenzerweiternden Systemen zur Vorhersage von Kriminalität, über die Reduzierung von Gewalt gegen Polizeibeamte durch den Einsatz von Bodycams bis hin zum interaktiven Streifenwagen und zeitgemäßer Ansätze zur Verbrechensbekämpfung. „Wenn die Polizeien der Länder und des Bundes nicht endlich das Tempo der Digitalisierung aufnehmen, sondern durch oftmals fadenscheinige Diskussionen den Fortschritt sogar noch verhindern, wird die digitale Steinzeit im öffentlichen Dienst nicht mehr aufzuhalten sein“, so Michael Haug.

Politduell der Nachwuchspolitiker
Im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsveranstaltung stand dann das Politduell, bei welchem Nachwuchspolitiker gegeneinander antraten und ihr Fachwissen über die polizeiliche Arbeit und Bedürfnisse auf dem Prüfstand stellten. Bastian Schneider, stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Union, konnte sich schließlich mit vielen passgenauen Antworten gegen seine Kontrahenten durchsetzen und gewann das Politduell. Landesvorsitzender Leon Hahn von den Jusos Baden-Württemberg, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie, Recht und Innere Sicherheit von Bündnis 90/Die Grünen, Marcel Emmerich, sowie Dr. Jens Brandenburg, Mitglied im Landesvorstand der FDP Baden-Württemberg, mussten sich hier trotz brillanter Antworten sehr knapp geschlagengeben.

Politduell

Bei der folgenden Abendveranstaltung wurden die etwas mehr als 150 Gästen des Bundesjugendkongresses sowie die Delegierten des parallel tagenden Bundeshauptvorstandes
für die Strapazen des Tages mit leckerem Essen sowie einem rundum gelungenen Rechtsund
Politkabarett mit Werner Koczwara für die Strapazen des Tages entlohnt.

Am zweiten Tag des Bundesjugendkongresses beschäftigten sich die Delegierten dann mit der inhaltlichen Arbeit der JUNGEN POLIZEI für die kommende Legislaturperiode. Es galt hier die Anträge der Landes- und Fachverbände inhaltlich zu bewerten und Entschließungen zu treffen,
ehe der neue Bundesjugendleiter die scheidenden Mitglieder der Bundesjugendleitung sowie Daniel Jungwirth als scheidenden Bundesjugendleiter mit Präsenten verabschiedete.