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Die JUNGE POLIZEI ist die Nachwuchsorganisation innerhalb der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund. Sie wurde auf Bundesebene am 22. September 1958 in Würzburg gegründet und ist somit die älteste Nachwuchsorganisation innerhalb der Polizei. Ihr gehören alle jüngeren Mitglieder der Deutschen Polizeigewerkschaft im DBB bis zum 27. Lebensjahr an. Mandatsträger dürfen zum Zeitpunkt Ihrer Wahl das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die JUNGE POLIZEI trägt wesentlich zur gewerkschaftlichen Arbeit und Argumentation innerhalb der Polizei bei. Diese Arbeit wird im föderalistisch gegliederten Aufbau in ganz Deutschland durch gewählte Mandatsträger geleistet.

In Baden-Württemberg vertritt der Landesvorsitzende der JUNGEN POLIZEI diese nach Innen und Außen.

Der Landesvorsitzende der JUNGEN POLIZEI, sowie eine Landesjugendleitung werden durch den Landeskongreß der JUNGEN POLIZEI, der alle 4 Jahre stattfindet, gewählt. Der Landesvorsitzende der JUNGEN POLIZEI ist stimmberechtigtes Mitglied im Landeshaupt- und Landesvorstand, sowie dem Landesdelegiertentag.

Weiter gliedert sich die JUNGE POLIZEI in die auf Kreis- und Ortsverbandsebene eingesetzten bzw. gewählten Vertreter der JUNGEN POLIZEI. Diese gehören den Kreis- und Ortsverbands-Vorständen an.

Die JUNGE POLIZEI führt ein selbständiges Verbandsleben nach eigener Ordnung. Dieses Eigenleben wird durch die vom Landeshauptvorstand beschlossenen Richtlinien und die Satzung der JUNGEN POLIZEI geregelt. Die JUNGE POLIZEI ist Mitglied in der Deutschen Beamtenbund-Jugend. Als Fachjugendorganisation ist sie aufgrund Ihrer Mitgliederstärke die größte Fraktion in der Deutschen Beamtenbund-Jugend. In ganz Deutschland arbeiten hier die Mitglieder der JUNGEN POLIZEI mit den anderen Fachjugendverbänden, wie z.B. Steuergewerkschaftsjugend oder Jusitz-Jugend, zusammen.

Zur Durchsetzung der Interessen ihrer Mitglieder bedient sich die JUNGE POLIZEI aller legitimen Mittel. Für ihre Arbeit erhält sie vom DPolG Landesverband Baden-Württemberg die erforderlichen finanziellen Mittel, sowie zur Durchführung der Jugendarbeit öffentliche Mittel des Landesjugendplans.

Einen Arbeitsschwerpunkt setzt die JUNGE POLIZEI innerhalb der Bereitschaftspolizei und den Bildungseinrichtungen. Hier sind es u.a. Ausbildungs- und Ausrüstungsprobleme, Jugendarbeitschutzangelegenheiten und polizei-spezifische Jugendprobleme, mit denen sich die JUNGE POLIZEI beschäftigt. In Baden-Württemberg deckt die JUNGE POLIZEI alle die jüngeren Kolleginnen und Kollegen betreffenden Themenbereiche ab. Hier sei nur das Beurteilungsverfahren (umfangreiche Projektarbeit) und das Zulassungsverfahren zum gehobenen PvD genannt.

Aber auch die Mitgestaltung der Freizeit sowie die Aus- und Fortbildung gehört zur Aufgabe der JUNGEN POLIZEI, sie erfüllt diese durch eine Vielzahl von Angeboten wie z.B. Seminare, Rockkonzerte, Sportturniere und ähnliches.

Auch in Zukunft wird die JUNGE POLIZEI als unverzichtbarer Bestandteil der polizeilichen Gewerkschaftsarbeit nicht wegzudenken sein. Angesichts wachsender sozialer und sonstiger Probleme, gerade im Jugend- und Nachwuchsbereich, wird ihr Tätigkeitsfeld eher noch ansteigen. Dies insbesondere deshalb, weil gerade die Polizei in besonderem Maße an konfliktreichen Nahtstellen steht und oftmals herhalten muß, eigentlich politische Konflikte mit ihren Mitteln zu lösen. Dies zu verhindern und dazu beizutragen, junge Polizeibeamte zu mitdenkenden und kritischen Staatsbürgern zu formen, ist eine der zentralen Aufgaben der JUNGEN POLIZEI.

Satzung der JUNGEN POLIZEI Baden-Württemberg

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